
Über 120 Jahre Gastfreundschaft
Das Haus
Tradition trifft Moderne
Seit 1901 steht das Gasthaus Bußmann für Gastfreundschaft und Herzlichkeit. Bereits in der vierten Generation familiengeführt, war unser Haus über viele Jahre ein beliebter Treffpunkt für Familienfeiern, Hochzeiten, Jubiläen und gesellige Stunden.

Obwohl sich unser Angebot verändert hat, ist eines geblieben: Unsere Leidenschaft, Gastgeber zu sein. Viele Menschen verbinden mit dem Gasthaus Bußmann schöne Erinnerungen. Genau dieses Gefühl möchten wir auch heute weitergeben – mit modernen Apartments, persönlichem Service und einer Atmosphäre, in der sich unsere Gäste vom ersten Moment an wohlfühlen.
Historie
1899
Der Anfang
Verhandlungen mit der Stadt Vreden über den Kauf des Gartengrundstückes an der Kreuzung der Chaussee nach Winterswijk und dem künftigen Weg zum Vredener Bahnhof (erbaut 1902) – mit der Absicht, hier eine Gaststätte mit Restauration, Saalbetrieb, Fremdenzimmern und Pferdestallungen zu erbauen. Bauherren waren der Fuhrunternehmer Gerhard Bußmann und seine Frau Elisabeth (geb. Böckers). Dadurch erhielt das Wegekreuz vor dem Grundstück – errichtet wahrscheinlich im 15. Jahrhundert – den Namen „Bußmann´s Krüüß“.
1901
Eröffnung
26. August: Eröffnung des Gasthauses durch die Eheleute Bußmann. Im Saalbetrieb fanden Schützenfeste, Theatervorführungen, Karnevalsveranstaltungen, Tanzabende, Firmenjubiläen und Familienfeiern statt. Später, in den 20er Jahren, hat Oma Liesbeth in den Wintermonaten den Saal auch dem Turnverein Vreden für Übungsabende zur Verfügung gestellt. Der Saal war in der Größe variabel, hatte eine Kegelbahn und bot über 600 Personen Platz. Zum Vredener Schützenfest wurde er durch den Anbau eines Zeltes in Richtung Garten erweitert. Der Zugang erfolgte durch vier große Doppeltüren.
1935
Übernahme durch Fritz und Hilde
1935 übernahmen Fritz und Hilde Bußmann (geb. Mertens) den elterlichen Betrieb und führten ihn durch die Kriegsjahre. Bußmanns Saal – im Volksmund auch „Turnhalle“ genannt – hat seine eigene Geschichte.
1938
Kriegswirren
In der Reichskristallnacht wurden hier die jüdischen Mitbewohner der Stadt Vreden zusammengetrieben und gefoltert. Auf Anruf von Elisabeth Bußmann und ihrer Schwiegertochter Hilde beim für Ammeloe zuständigen Polizeibeamten Gabbey wurde diesem Treiben in den frühen Morgenstunden ein Ende gesetzt. Auch versteckte Hilde Bußmann während der Kriegsjahre befreundete Juden aus Winterswijk in einer Zwischendecke zwischen Saalbau und Gasthaus.
1945
Nachkriegszeit
Nach den schweren Bombenangriffen am 21. März wurden im Saal die Opfer aufgebahrt. Nach dem Kriegsende wurde der Saal zur Notkirche – genannt Kreuzkirche wegen Bußmann´s Krüüß – bis zum Wiederaufbau der Georgskirche. Viele Trauungen, Taufen, heilige Kommunionen und Totenmessen fanden seinerzeit hier statt. Der kleinere abgetrennte Saal diente bis 1948 auch als Berufsschulraum. Während der Besatzung Vredens durch die Engländer diente das Gasthaus auch als Unterkunft der englischen Soldaten. Zum Abschied fand Wirtin Hilde Bußmann in der Suppenterrine ihres „besten Porzellans“ einen „Abschiedsgruß“, worauf sie die Terrine in die Mülltonne warf. Ihr Kommentar: „Ich hätte mich immer an den Abschiedsgruß erinnert.“
1960
Die nächste Generation
1960 traten Gerhard und Marie-Luise Bußmann (geb. Wullers) an ihre Stelle.
1968
Abriss
1968 wurde der Saal wegen Baufälligkeit abgerissen. Gleichzeitig wurde das über 400 Jahre alte Wegekreuz an der Kreuzung – Bußmanns Krüüß – im Zuge der Kreuzungserweiterung abgebaut und an der Marienkirche wieder aufgestellt. Bußmanns Krüüß wechselte nach erneuter Renovierung 1981 in die Marienkirche hinter den Altar.
1970
Neubau
1970 eröffneten sie an gleicher Stelle ein neu gebautes Gasthaus mit Saal und erweiterten dieses im Laufe der Jahre.
1995
Die vierte Generation
Seit 1995 stehen Jörg und Anne Bußmann (geb. Assing) als vierte Generation für ihre Gäste hinter der Theke sowie in der Küche und bauten den Betrieb auf die heutige Größe aus. Der Saal ist in zwei Anbauphasen erweitert worden. Er ist klimatisiert und variabel bis 250 Personen. Auch ein Biergarten und eine Terrasse stehen den Gästen zur Verfügung.
2001
100 Jahre!
Am 26. August, auf den Tag genau, feierte Familie Bußmann mit ihren Gästen das 100-jährige Jubiläum des Gasthauses an der Winterswyker Straße 1.
2004
Wiederaufbau von Bußmann´s Krüüß
Wiederaufbau von Bußmann´s Krüüß (Kopie des Originals) auf dem neu geschaffenen Kreisverkehr – noch ohne Korpus Christi und Mutter Gottes – durch den Heimatverein Vreden und einige Sponsoren.
2006
Bußmann´s Krüüß wird vervollständigt
Bußmann´s Krüüß wird vervollständigt und vor der Feldprozession neu geweiht. Nach Sammlung weiterer Sponsorengelder entsteht durch die Anbringung des Korpus Christi und der betenden Mutter Gottes wieder das alte Bild des Hauses Bußmann aus Blickrichtung Wassermühlentor.
2025
Neues Leben im Roten Salon
Seit 2025 werden die ehemaligen Gasträume Schritt für Schritt neu genutzt. Im ehemaligen Roten Salon hat die SB Steuerberatung ihre Räumlichkeiten bezogen.
2026
Ein Büro kommt hinzu
Anfang 2026 folgte JEMAKO-Vertriebspartner Jan Gerd Bussmann mit seinem Büro.
2026
Aus dem Thekensaal werden Apartments
Ein weiterer Meilenstein war der Umbau des ehemaligen Thekensaals. Dort entstanden drei moderne Ferienwohnungen und Apartments, die seit Mai 2026 Gäste willkommen heißen. Aus einem Ort, an dem früher gefeiert wurde, ist ein Ort zum Ankommen und Wohlfühlen geworden.
Auch heute steht bei uns das im Mittelpunkt, was unser Haus seit über 120 Jahren auszeichnet: Gastfreundschaft, Herzlichkeit und das gute Gefühl, willkommen zu sein. Wir freuen uns, dieses neue Kapitel gemeinsam mit unseren Gästen zu schreiben.
Impressionen
Wir freuen uns auf Ihren Aufenthalt
Ob eine Nacht oder mehrere Wochen – rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns. Wir beraten Sie gerne persönlich zu Verfügbarkeit und Preisen.